Montage · Brause öffnen · Einstellen · Entkalken, entstopfen, pflegen
Auspacken, anschrauben, duschen
Ihre neue Brause ist duschbereit, so wie sie aus der Verpackung kommt:
- Schrauben Sie die bisherige Brause vom Schlauch.
- Tauschen Sie, falls nötig, die Dichtung im Schlauch gegen die neue.
- Schrauben Sie die neue Brause von Hand an, nicht zu fest, Tipps, wie sie damit viele Jahre hält ...
- Duschen Sie los: Öffnen Sie den Hahn ganz bis zum Anschlag und überlassen Sie es Ihrer neuen Brause, den idealen Wasserstrahl zu erzeugen.
- Sie haben einen Regler dazu, um noch mehr zu sparen? Setzen Sie ihn zwischen Schlauch und Brause: mit dem schmalen Durchmesser zur Brause.
Tipp:
- Duschen Sie erst ohne eingesetzten Regler.
- Wenn Sie mit noch weniger duschen möchten, setzen Sie den oder die Regler in absteigender Reihenfolge der Literleistung ein. Testen Sie, mit welchem Regler Ihnen der Strahl zusagt und es keine Probleme gibt mit Temperaturschwankungen oder dem Einstellen der Temperatur.
Sie möchten einen härteren oder weicheren Strahl, oder noch mehr Wasser sparen? Tipps dazu weiter unten.
Wann die Brause öffnen?
Öffnen Sie den Duschkopf
- um ihn zu entleeren, zum Beispiel vor den Ferien oder als Hotel vor Saisonende, damit sich kein Standwasser sammelt
- um ihn zu warten, falls das Strahlbild nicht mehr schön ist.
So vermeiden Sie Standwasser, das mit der Zeit verdunsten und Ablagerungen, Kalk und Biofilm bilden kann: Sie sichern so langfristig Hygiene und Verkalkungsfreiheit.
Video: aufschrauben oder Regler einsetzen
Schauen Sie sich hier an, wie einfach Sie
- die Brause öffnen, zB zum Reinigen und Entleeren
- oder optionale Regler zwischen Brause und Schlauch einsetzen.
Die Einzelteile
Alle Teile sind einzeln austauschbar:
- Brauseschlauch
- Konus des Brauseschlauchs
- Gewinde im Schlauch-Konus
- Dichtung
- optionaler Mengenregler
- Brause-Gewinde
- Griffteil
- Dekoscheibe
- Deko-Ring (hat keine Dichtfunktion)
- Kegel
- Lochscheibe, 11b: Zylinder auf Kegel
- Kopfteil
Ist Ihnen der Duschstrahl zu hart?
Die SwissClima wirbelt das Wasser in einer Turbulenz heraus und erzeugt einen kräftigen Strahl mit nur 11 Litern pro Minute in der Energieeffizienz-Klasse C. Zum Vergleich: Unregulierte Duschen führen 13 bis über 21 Liter pro Minute in den Energieeffizienzklassen D–G.
Unterschied SwissClima-«Turbulenz-» zum klassischen «Giesskannenstrahl»
Der Duschstrahl ist ganz anders, als wir ihn kennen: Seit jeher sind wir an den sogenannten «Giesskannenstrahl» gewöhnt, der aus herkömmlichen Duschköpfen strömt.
- Beim «Giesskannen»-Strahl fällt das Wasser herunter.
- Beim Turbulenzstrahl der SwissClima dagegen wird das Wasser in vielen kleinen Tropfen herausgeschleudert.
Einige brauchen daher ein paar Tage, um sich an den neuartigen Turbulenzstrahl zu gewöhnen. Dann aber möchten sie ihn meist nicht mehr hergeben.
Ist Ihnen der Turbulenzstrahl noch zu stark?
Wenn der Leitungsdruck in Ihrem Haus über dem Durchschnitt liegt, kann der Strahl Ihrer SwissClima-Brause sehr kräftig sein. Das gefällt vielen, für andere ist es zu viel des Guten:
«Der Strahl ist so stark, dass das ganze Bad überschwemmt wird, weil er über die Duschwand spritzt».
So lösen Sie das Problem:
a) Prüfen Sie, wie die Lochscheibe eingesetzt ist.
- Schauen Sie von unten in die Brause.
- Wenn Sie das Zäpfchen der Lochscheibe sehen (im Bild rot), ist der harte «Risky Power Jet» eingestellt, beliebt bei jenen mit schwachem Druck.
- Schrauben Sie die Brause auf und wenden Sie die Lochscheibe: Das Zäpfchen geht nach innen für den Standardstrahl.
b) Zubehör und Alternativen für einen weicheren Strahl gibt es optional oder inbegriffen, je nach Bezugsquelle oder Aktion. Sie können Teile auch nachträglich bestellen.
c) Ist der Strahl mit der Zeit hart geworden? Die Lochscheibe darin könnte verstopft oder verkalkt sein. Zum Wartungs-Video weiter unten ...
Ist Ihnen der Duschstrahl zu weich?
«Der Duschstrahl ist nicht stärker als mit meinem bisherigen»
aus einer Amazon-Rezension
Strahl verstärken
- Prüfen Sie, dass kein Regler zwischen Brause und Schlauch steckt.
- Prüfen Sie, ob etwas im Duschkopf steckt – öffnen Sie dazu die Brause wie oben.
- Wenden Sie die Lochscheibe zum «Risky Power Jet» des vorangehenden Bildes.
- Prüfen Sie, ob Sie einen drucklosen Boiler haben.
- Prüfen Sie, ob der Leitungsdruck im Haus oder des Durchlauferhitzers schwach ist und korrigiert werden kann.
Das reicht nicht?
Dann könnte es sein, dass eine Sparbrause grundsätzlich nicht zu Ihnen passt, denn wenn es die SwissClima nicht schafft, dann wohl keine. Wir haben sie dafür gebaut, um Wasser zu sparen und mit wenig Wasser einen maximalen Strahl zu erzeugen – dort, wo der Druck schwach ist.
Wir erfahren zwar von Kundinnen und Kunden oft, dass die SwissClima selbst bei normalem Leitungsdruck den Duschstrahl verstärkt. Sie kann allerdings nicht zaubern und nicht zwingend mit ihren 11 l/min einen kräftigeren Strahl erzeugen als eine Standardbrause mit 15–25 l/min bei Standard-Leitungsdruck.
Warum der Wasseraustritt nicht verkalkt
Die Wasser-Austrittsöffnungen bleiben, selbst bei hartem Wasser, meist mindestens fünf Jahre verkalkungsfrei. Die besondere Bauweise mit losen Teilen und grossen Öffnungen, kalkabweisender Kunststoff und das Turbulenzsystem ermöglichen dies. Sie schleudert das Wasser heraus, sodass sich Schmutz- und Sandkörnchen nicht ansammeln und sich kein Kalk aufbauen kann.
Falls der Strahl nicht mehr schön fliesst
- Entweder ist die Brause verstopft – öffnen und prüfen Sie sie auf Fremdkörper.
- Oder die Lochscheibe ist verkalkt. So reinigen und entkalken Sie sie:
















